Wegeleitsystem
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Vorwort
Nun waren wir im vierten Semester mit der Aufgabe konfrontiert, einen Lego Mindstorm Roboter unseren Vorstellungen nach zu formen und ihn etwas machen zu lassen, was man Tatsache als nützlich bezeichnen könnte. Demnach überlegten wir, was wir mit unseren (zugegeben) beschränkten Wissen über Informatik-Arbeitsweisen zu Stande bringen könnten. Nach langen Überlegungen, Streit und wieder langen Überlegungen kamen wir zu dem Schluss, ein Automatisches Wegeleitsystem für unsere Schule (Hansa-Gymnasium Bergedorf) zu programmieren. Es gab zwei wichtige Fragen zu klären:
- Wie zur Hölle programmiert man so etwas sinnvoll?
- Wie bringen wir die Benutzer dazu, wach zu bleiben?
Die erste Frage wurde mit einem Programm namens „DialogOS“ zumindest Anfangs (Das Handbuch ist Mist) gelöst. Wir entschieden uns dazu, die Dialogkomponente in den Vordergrund zu stellen um best mögliche Ergebnisse zu erhalten. Das zweite Problem wollten wir durch eingebaute Späße und Verweise auf berühmtere Zitate lösen. Unser Fortschritt soll an dieser Stelle festgehalten und Dokumentiert werden.
Dokumentation
Donnerstag, 27.03.2008
Die Welt ist ungerecht!
Nachdem wir uns in Rekordzeit ein Konzept ausgedacht haben, welches zwei mögliche Pfade der Beschreibung hatte und uns voller Eifer an die Umsetzung machten, kam es zu einem Problem wie es Schlimmer für uns nicht hätte sein können: Die Grammatik wird nicht erkannt! Wichtig für ein auf Dialogarbeit ausgelegtes Programm ist Vielseitigkeit in der Spracherkennung. Man weiß nie, ob der Benutzer mit den selben Worten wie der Roboter antwortet oder sich seiner eigenen Ausdrucksweise bedient. Dumm ist es nur, wenn die Grammatik (welche das eigentlich möglich machen sollte) die Hufen hochreißt und einem spöttisch dabei zulacht. Ohne Grammatik kein gutes Programm, das war uns klar. Um das ganze noch Schlimmer zu machen gab uns das Handbuch einen „guten“ Rat, welcher da lautete: „Schaue nie wieder in das Handbuch!“. Nichts was da zu finden war hat auch nur ansatzweise funktioniert, wir mussten also auf die (zum Glück) gesendeten Beispiele zurückgreifen. Nachdem sich dann auch noch unser Lehrer, Herr Debacher, eingehend damit beschäftigt hat kamen wir zumindest zu einem Teilerfolg. Wir werden das in der nächsten Sitzung klären.
Donnerstag, 03.04.2008
FREUDE SCHÖNER GÖTTERFUNKEN!
Es klappt! Wir haben die Problembesprechung wieder aufgenommen und sind über eine Ungereimtheit gestoßen (Es fehlte der Verweis, also wenn wir eine Ausgabe verlangten fragte unser Programm nur „Woher?“). Nachdem wir das einfach mal übernommen haben bekamen wir endlich die ersehnten Antworten von Steffi (Deutsch), unserer gütigen Systemstimme mit dem etwas unglücklichen Nachnamen. Dazu bekamen wir eine neue Aufgabe, welche darin bestand eine Dokumentation vorzunehmen (Überraschung oder?). Wichtig ist nur das die Arbeit weiter gehen kann, auch wenn unsere einzige Schreibarbeit am Programm darin bestand geschweifte Klammern zu setzen, kommen wir doch nun zukünftig erstaunlich schnell voran! Ein kleiner persönlicher Kurzeindruck: Computer haben unglaubliche Macht, oder wann haben sie das letzte mal erlebt, dass sie enthusiastisch „JA!“ gerufen haben nur weil ein PC sie fragt, ob sie jung oder alt sind?
Freitag, 04.04.2008
Eine Anleitung für das Wiki
Heute erfuhren wir einiges über das Wiki. Als Schüler weiß man natürlich was Wiki ist und warum es einem gute Noten sichert. Wenn ihr euch das mal unten durchlest und bedenkt, dass man das auch erarbeiten muss werdet ihr verstehen das an dieser Stelle nichts mehr über unser eigentliches Projekt kommt. Trotzdem viel Spaß mit dem unten stehenden. Wenn ihr es genau versteht bitte schreibt uns denn Hannes fiel aufgrund nervlicher Überbelastung in eine Art Schockstarre.
*Titel Um einen Link zu erstellen muss um den Link-Namen [[-Klammern gesetzt werden =Titel= Titel ==Titel== Unter-Titel usw. ab zwei =Titel= gibt es eine Gliederung
*Gliederung * Punkt 1 * Punkt 2 # Punkt 1 # Punkt 2 **Punkt 1.1 Unterpunkt
*Bilder Unten links im Wiki --> Bild hochladen --> Bildname oben kopieren --> in die Seite wie einen Link einfügen
Zeilenaufteilungen werden bei wiki nur mit einem Absatz dazwischen akzeptiert
Aalkjdfh Asdlkjsah Leerzeichen vor dem Text wird in einen grauen Kasten gepackt
Donnerstag, 10.04.2008
Tatendrang, Eifer und Raumnummern
Die schwersten Probleme sind nun endlich behoben und eigentlich kann es losgehen. Allerdings fiel uns auf das wegen der vielen Grammatikprobleme gar nicht dazu kamen, uns über die eigentlichen Raumlagen Gedanken zu machen und welche Räume wir überhaupt beschreiben wollen. Nach einigen Überlegungen kamen wir zu folgenden Entschluss:
- Informatik (klar oder?)
- Kunst
- Biologie
- Erdkunde
- Musik
- Chemie
- Physik
- Und die Verwaltungsräume
Herzlichen Glückwunsch an alle Räume die es in die Auswahl aufgenommen wurden. An alle anderen : WERDET INTERESANTER! Unser Wiki wächst nebenbei ebenfalls kontinuierlich und erfreut sich seines da seins. Allerdings besteht die Gefahr das wir zuviel Zeit darin Investieren da auch hier kleinere technische Probleme mit grauen Kästen Zeit kosten. Vom Kreativen her grenzt es eigentlich an ein Wunder so viele verschiedene Texte auszudenken und zu schreiben ohne später nur noch den Kreativpool eines ARD-Redakteurs zu haben aber wir wollen ja nichts heraufbeschwören.
Freitag, 11.04.2008
Monstergrammatiken
Im Vorfeld der heutigen Sitzung wurde unser endgültiger Plan beschlossen. WAS war WANN, WIE zu tun? Als wir diese Entscheidung getroffen hatten kam der „spaßigste“ Teil der Arbeit.... Wundervolle, lippenbefeuchtende Schreibarbeit, Schreibarbeit.... Eigentlich können wir ja froh sein, dass es voran geht aber so langsam glühen uns die Pfoten und die Tastatur fleht uns an sie endlich nicht mehr zu schlagen. Aber es hilft nichts! Kreativität allein macht kein Projekt, oder? Also sitzen wir hier und hämmern auf hilflose Tasten ein. Allerdings sollte erwähnt sein das ein Gefühl der Macht ziemlich verlockend ist. Ergebnis waren ein paar neue Wegbeschreibungen und die Monstergrammatik schlechthin. Wir wollten sie an dieser Stelle ganz zeigen aber der platz reichte nicht aus! Viel Spaß beim lesen. ^^
Donnerstag, 17.04.2008
Die Gicht lässt Grüßen
Wie in der letzten Woche, bestand auch die heutige Sitzung zu ca. 95% aus Schreibarbeit. Des weiteren haben wir die, in der letzte Woche angesprochene (s.o.), Monstergrammatik (von uns auch liebevoll „MonGra“ genannt) eingebunden und stellten fest, wie cool unsere Knotenverbindungen allein im optischen Sinn aussehen. Da wir nun auch die Grundstruktur des „Jung-Teils“ und sie somit kopieren können sinkt die Gefahr eines Nervenzusammenbruchs gewaltig! Dummerweise fielen uns während der Sitzung einige Räume ein, die notwendiger weise noch beschrieben werden könnten. Allerdings ist das nur ein kleiner Rückschritt, da wir uns bereits nach kurzer Zeit wieder gegen die meisten entschieden haben, außer einem (die Cafe ;-) ). Ich denke, wenn wir in dieser Geschwindigkeit weiter arbeiten können wir die letzten paar Sitzungen Eisessen gehen oder doof rumsitzen. Beides wirkt in anbetracht unserer schmerzenden Fingerspitzen mehr als verlockend.
Nachtrag: Da wir diese Texte immer erst in Word schreiben stellt sich langsam eine Antipathie gegenüber diesen blöden Katze ein. Wie wäre es mit einem Hund? Oder einem Schnabeltier?
Donnerstag, 24.04.2008
Juhuu die Beta-Phase!
Nach halben Nervenzusammenbrüchen, Gicht in den Fingern sowie einem Tinitus dank einer Computerstimme sind wir nun endlich in der Beta angekommen. Hier werden wir mit freundlicher Unterstützung anderer Kursteilnehmer die Benutzerfreundlichkeit und die Beständigkeit gegen den DAU (= Dümmster anzunehmender User) testen. Ebenso werden wir hier merken, ob wir halbwegs gute Arbeit geleistet haben (Ist es witzig? Unverständlich? Versteht das Programm eigentlich, was der User will?). Im Endeffekt war es eine gute Entscheidung auch unseren Lehrer als Tester einzusetzen. Die Idee, jemand könnte ernsthaft unser Programm verlassen, ohne dass er fertig ist, kam uns nicht. Wir mussten uns also mit Scriptknoten rumplagen und Variabeln einsetzen. Die Schwierigkeit bestand darin, dass wir keine Ahnung hatten, wo wir die Knoten einzusetzen hatten. Nach einen Blick in das Handbuch und mehreren Versuchen stellten wir fest, wie unheimlich nervig die Tatsache ist, Graphen nicht eigenständig testen zu können. Besteht das Programm endlich diese Phase können wir uns daran machen, einen Haufen Plastik mit lustigen Dingen zu verschönern, um unseren inzwischen so heißgeliebten Programm einen Avatar zu verleihen.
Hach sie werden so schnell erwachsen!
P.s.: Die Katze ist jetzt Mutternatur. (Word...)
Freitag, 25.04.2008
Das Script ergibt sich uns!
Wir hatten letzte Sitzung das Problem, dass die Arbeit mit den Script nicht ganz so einfach von der Hand gehen wollte, wie wir es wünschten. Nach einem Blick in das Handbuch und dem Wunsch es zum Anfeuern eines Grills zu benutzen kam Roxy die Idee. Anstatt auf die unnötig komplizierten Handbuchanweisungen zu hören probierte sie einwenig herum. Nun geht unser kleines Programm einen bestimmten Weg ab und beendet nach dem fünften mal automatisch. Damit ist die Beta-Phase abgeschlossen und unser Wegeleitsystem ist theoretisch einsetzbar.
Donnerstag, 08.05.2008
Nach kleineren Untersuchungen, noch einem letzten Test und einem erleichternden Aufatmen können wir nun offiziell sagen: ES IST FERTIG! Nun wurden wir allerdings gebeten in unserer Dokumentation auf Fehler/Kritikpunkte aufmerksam zu machen, falls diese nicht deutlich genug aus unseren anderen Berichten hervorgegangen sind haben wir ein kleines Fazit verfasst.
Unser endgültiges Programm:
Fazit
Eigentlich ist DialogOS ein gut übersichtliches Programm und obwohl wir die NXT-Komponente nicht getestet haben meinen wir vernommen zu haben, dass es dort auch keine gigantischen Probleme gibt. Größere Schwierigkeiten sehen wir unter anderem in der Spracherkennung. Es scheint manchmal reine Glückssache zu sein, dass das Programm einen versteht (zeitweise haben wir es mit der Betonung von Steffi versuchen müssen, weil sonst nichts geklappt hat). Die Sprachausgabe an sich ist an sich nicht verkehrt, aber wenn man Dialekte, andere Sprachen und einige Fremdwörter benutzen will muss man auf Lautsprache ausweichen, was die Arbeit nicht gerade erleichtert. Von den beiden Sprachausgaben ist Steffi außerdem die eindeutig bessere. Das größte Manko ist gerade die Sache, die den Einstieg erleichtern sollte: Das Handbuch. Es ist ungenau, teilweise zu kompliziert und hat genauso viel geholfen, als wäre es ein Stoffbär, den die Firma mitgeliefert hat. Vieles mussten wir uns also selbst erarbeiten oder anhand der Beispiele heraus suchen. Die mitgelieferten Beispiele waren auf jeden Fall eine größere Unterstützung, wenn auch keine sehr übersichtliche. Also wenn sich dieses Programm mit allen seinen Möglichkeiten etablieren soll, sollte dafür gesorgt werden, dass die Benutzer einen leichteren Einstieg haben.
Hochachtungsvoll,
Hannes & Roxanne
